Künstler:innen
Hier ist eine Übersicht der vielseitigen Künstler:innen und Ensembles, die im Rahmen des interdisziplinären Festivals «Erasmus klingt! – Festival Lab» in der aktuellen Ausgbe mitwirken
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The Constellation Choir
Der Constellation Choir and Orchestra wurde im August 2024 vom Dirigenten Sir John Eliot Gardiner gegründet und stellt den Höhepunkt eines Lebens dar, das der musikalischen Exzellenz und Innovation gewidmet ist. Aufbauend auf einem Vermächtnis wegweisender Aufführungen und prägender Führungsarbeit in der Welt der klassischen Musik hat Sir John Eliot Gardiner den Constellation Choir and Orchestra als ein Leuchtfeuer künstlerischer Entdeckungsfreude und interdisziplinärer Kreativität ins Leben gerufen.
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Sir John Eliot Gardiner
1968 gründete John Eliot Gardiner das Monteverdi Orchestra und trat mit dem neuen Ensemble im gleichen Jahr bei den Henry Wood Promenade Concerts in London auf. Knapp zehn Jahre darauf formierten sich aus Mitgliedern des Monteverdi Orchestra die English Baroque Soloists – heute eines der herausragenden Orchester mit historischen Instrumenten -, die 1977 beim Festspiel Alter Musik (Innsbruck) mit Händels Acis und Galatea debütierten. Die Einspielung dieses Werkes wurde 1978 von der englischen Musikzeitschrift Gramophone als “Beste Aufnahme Alter Musik” ausgezeichnet. 1990 gründete John Eliot Gardiner ein neues, auf Originalinstrumenten musizierendes Orchester: das Orchestre Révolutionnaire et Romantique.
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Giovanni Antonini
Geboren in Mailand, studierte Giovanni Antonini an der Civica Scuola di Musica seiner Heimatstadt und am Centre de Musique Ancienne in Genf. Er ist Gründungsmitglied von Il Giardino Armonico und leitet das Ensemble seit 1989. Als Dirigent und Solist an der Block- und Traversflöte tritt er in Europa, den USA, Kanada, Südamerika, Australien, Japan und Malaysia auf. Er ist künstlerischer Leiter des Wratislavia Cantans Festivals in Polen und Gastchefdirigent des Mozarteum Orchesters und des Kammerorchesters Basel.
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Leonardo García Alarcón
In nur wenigen Jahren ist der argentinische Dirigent, Cembalist und Komponist Leonardo García-Alarcón zu einer unverzichtbaren Persönlichkeit geworden, die von den bedeutendsten Musik- und Operninstitutionen gefragt ist, von der Opéra de Paris über das Teatro Colón in Buenos Aires bis zum Grand Théâtre de Genève. Zudem wurde er mit dem ICMA-Preis 2025 als Künstler des Jahres ausgezeichnet.
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Mariana Flores
Als international stark gefragte Künstlerin hat sich Mariana Flores als eine der vielseitigsten und leidenschaftlich engagiertesten Sängerinnen ihrer Generation etabliert. Sie fühlt sich sowohl im Barock- und Mozart-Repertoire als auch in der populären Musik Argentiniens und ganz Lateinamerikas zu Hause.
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Leandro Marziotte
Leandro Marziotte, Gewinner des ersten Preises beim Internationalen Händel-Wettbewerb in Göttingen und Finalist beim Internationalen Countertenor-Wettbewerb in Lugano, besitzt einen Master in Barockgesang des Königlichen Konservatoriums in Den Haag, einen Bachelor in Gesang des Konservatoriums Straßburg, ein Höheres Diplom in Lyrischem Gesang sowie eine Spezialisierung im Zeitgenössischen Gesang.
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Valerio Contaldo
Valerio Contaldo wurde in Italien geboren und wuchs im Wallis auf. Er schloss sein Studium in klassischer Gitarre am Konservatorium von Sitten ab und trat anschliessend in die Klasse von Gary Magby an der Haute École de Musique in Lausanne ein, wo er ein Konzertdiplom erwarb. 2008 war er Finalist beim Bach-Wettbewerb in Leipzig. Zudem besuchte er Meisterkurse bei Christa Ludwig, Julius Drake und David Jones.
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Kammerorchester Basel
Spiellust und musikalischer Entdeckergeist zeichnen das Kammerorchester Basel seit seiner Gründung 1984 aus. Mit grosser Energie und stilistischer Offenheit widmen sich die Musiker:innen einem breiten Repertoire – von Alter Musik auf historischen Instrumenten über Wiener Klassik bis hin zu zeitgenössischen Werken. Dabei entsteht ein lebendiger, unverwechselbarer Klang, getragen von der Begeisterung für gemeinsames Musizieren auf höchstem Niveau.
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Julia Lezhneva
Julia Lezhnevas internationale Karriere begann mit einem Paukenschlag, als sie 2010 bei den Classical Brit Awards in der Londoner Royal Albert Hall mit Rossinis Fra il padre auf Einladung von Dame Kiri Te Kanawa für Furore sorgte. Nur ein Jahrzehnt später entdeckt sie ein breites Repertoire mit verschiedenen Orchestern, Dirigenten, Opern und Oratorien. Mit großem Erfolg gab sie ihre Debüts bei den Berliner Philharmonikern im Oktober 2019 und im Musikverein Wien im Dezember 2019. Auf Wiedereinladung kehrte sie im Januar 2020 zur Mozartwoche Salzburg zurück, diesmal unter Sir András Schiff in Mozarts Le nozze di Figaro; im Januar 2023 sang sie im Don Giovanni. Im Juni 2023 war sie erstmals an der Mailänder Scala zu Gast in Porporas Carlo il Calvo.
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Dmitry Smirnov
Dmitry Smirnov gilt weithin als einer der besonderen Persönlichkeiten der jungen Geigergeneration. Der ARD-Preisträger tritt als Solist mit führenden Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks oder den Festival Strings Lucerne und in Konzertsälen von der Carnegie Hall in New York bis zur Nikkei Hall in Tokio auf. Als «enfant terrible» begeistert er mit kühnem Gestaltungswillen und herausragender Virtuosität, unter anderem in historisch informierten Interpretationen von traditionellem Repertoire. Als gefragter Kammermusiker konzertiert er regelmässig mit Partnern wie Sol Gabetta und Ilya Gringolts, und wirkt ausserdem als Konzertmeister und Solist für Giovanni Antoninis «Haydn Project 2032».
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Vox Luminis
Seit seiner Gründung im Jahr 2004 ist das Ensemble für Alte Musik Vox Luminis unter der Leitung des Bassisten Lionel Meunier international für seinen unverwechselbaren Klang bekannt, sowohl in seinen intimen Produktionen mit Solisten als auch in seinen grössten und ambitioniertesten Projekten.
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Lionel Meunier
Der französische Dirigent und Bass Lionel Meunier ist international bekannt als Gründer und künstlerischer Leiter des preisgekrönten belgischen Vokalensembles Vox Luminis. Er gilt heute als einer der dynamischsten und meistgeschätzten künstlerischen Leiter im Bereich der historischen Aufführungspraxis und der Chormusik. Für seinen detailreichen und zugleich lebendigen Interpretationsstil gelobt, ist er zunehmend weltweit als Gastdirigent und künstlerischer Leiter bei Chören, Ensembles und Orchestern gefragt.
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Il Caravaggio
Unter der Leitung von Camille Delaforge ist das Ensemble Il Caravaggio ein auf historischen Instrumenten spielendes Orchester, das sich dem Opernrepertoire der Barock- und Klassikzeit widmet, in Zusammenarbeit mit den brillantesten Sängerinnen und Sängern der neuen Generation. Neben Werken des zentralen Repertoires, deren Interpretation es frei neu erkundet, legt Il Caravaggio ein besonderes Augenmerk auf die Wiederentdeckung seltener und unbekannter musikalischer Schätze.
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VOCES8
Das 2023 für den Grammy nominierte britische Vokalensemble VOCES8 ist die weltweit meistgestreamte klassische Vokalgruppe und stolz darauf, Menschen durch Musik zu inspirieren und die Freude am Singen zu teilen. Die Gruppe tourt weltweit und präsentiert ein umfangreiches Repertoire sowohl in ihren A-cappella-Konzerten als auch in Zusammenarbeit mit führenden Musikern, Orchestern und Dirigenten. Vielseitigkeit und die Feier vielfältiger musikalischer Ausdrucksformen stehen im Mittelpunkt der Auftritte und der Bildungsphilosophie des Ensembles, die sowohl online als auch persönlich vermittelt wird.
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Deda Cristina Colonna
Seit über dreißig Jahren unterrichtet Deda Cristina Colonna Barocktanz, Opernschauspiel, Gestik und historische Schauspieltechniken an der Schola Cantorum Basiliensis und Musiktheaterregie an der Akademie Teatro Coccia. Für ihre Inszenierung und Choreographie von Rameau's "Castor et Pollux" wurde sie mit dem Jan Kiepura Preis 2022 als beste Regisseurin ausgezeichnet.
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Andrea Marcon
Der Dirigent, Organist und CembalistAndrea Marcon ist einer der renommiertesten Musiker und Spezialisten für Alte Musik. Er wurde in Treviso geboren und absolvierte sein Diplom für Alte Musik an der Schola Cantorum Basiliensis in Basel für sein Orgel- und Cembalostudium bei Jean-Claude Zehnder und sein Dirigierstudium bei Hans Martin Linde. Er hat sich auch bei Jordi Savall sowie bei Luigi Fernando Tagliavini, Hans Van Nieuwkoop, Jesper Christensen, Harald Vogel und Ton Koopman inspirieren lassen.






