
Künstler:in
Matteo Bellotto
Bellotto absolvierte ein Studium in Gesang, Klarinette und Musikpädagogik an den Konservatorien von Parma, Modena und Bologna und spezialisierte sich auf Barockmusik.
Bellotto absolvierte ein Studium in Gesang, Klarinette und Musikpädagogik an den Konservatorien von Parma, Modena und Bologna und spezialisierte sich auf Barockmusik.
Bellotto hat bereits mit einigen der bekanntesten Barockensembles zusammengearbeitet, darunter Concerto Italiano (Rinaldo Alessandrini), I Barocchisti (Diego Fasolis), Cappella Mediterranea (Leonardo Alarcon), La Venexiana, Coro e Orchestra Ghislieri (Giulio Prandi), Athestis Consort (Filippo Maria Bressan) und Elyma Ensemble (Gabriel Garrido), mit denen er bei einigen der wichtigsten Barockfestivals (Ambronay, Cremona, Antwerpen, Brügge, Utrecht, Amsterdam, Breslau, Buenos Aires) und in verschiedenen Theatern auf der ganzen Welt aufgetreten ist.
Er spielte die Rolle des Pluto in Monteverdis „Orfeo” beim Lufthansa-Festival (London), im Auditorium National in Madrid, in Regensburg (Deutschland), Melk (Österreich), Adelaide (Australien), Hongkong, Shanghai und Peking und sang als Pastore (Orfeo) in Buenos Aires, Rio de Janeiro und São Paulo. Außerdem wirkte er in Monteverdis „Orfeo” am Teatro La Scala (Mailand), am Oslo Opera Theatre und in Seattle (USA) mit. Er sang die Rolle des Seneca in Monteverdis „Incoronazione di Poppea” beim Herne Festival und in der Cité de la Musique (Paris).
Matteo Bellotto trat ausserdem in verschiedenen Opern auf, darunter Pasquinis „La forza d’amore“ (Treia), Brescianellos „La Tisbe“ (Stuttgart), Caccinis „Euridice“ (Innsbruck), Zamponis „Ulisse“ (Lüttich) und Falvettis „Il diluvio universale“ (Montevideo, Buenos Aires, Brüssel, Paris, Wien, Amsterdam, Metz).
Er nahm Oratorien, Opern, Madrigale und geistliche Musik von Monteverdi, Vivaldi, Stradella, Colonna, Falvetti, Pasquini, Corbetta, Schutz, Brunelli und Strozzi für Naive, Glossa, Symphonia, Tactus und Brilliant auf. Insbesondere nahm er mit dem Chor und Orchester von Radio Svizzera Italiana als Solist eine Vesper von Cossoni, die Oper „Agnese“ (Paèr), „Ercole Amante” (Cavalli), das Orgelbüchlein (J.S. Bach) und die Missa Romana (Pergolesi) auf. Unter der Leitung von Gustav Leonhardt nahm er Bachs lutherische Messen auf, mit Gabriel Garrido Monteverdis „Selva morale e spirituale”.
Er widmet sich auch der zeitgenössischen Musik: Er hat einige Werke von Gavin Bryars mit dem Schweizer Ensemble Vox Altera gesungen, in „Les Noces“ (Strawinsky), in der „Passio Christi” (Giancarlo Facchinetti), in Aronne (Berio), in „Minister Me” (Luca Mosca), in „Il Processo Continua” (F. Hoch) und in „Gesualdo considered as a murderer” (Luca Francesconi).
Konzert
«Carmina Latina»
DI 08/09/2026 --- 20.00 Uhr --- Peterskirche Basel
CAPPELLA MEDITERRANEA
CHŒUR DE CHAMBRE DE NAMUR
LEANDRO GARCÍA ALARCÓN, Leitung
MARIANA FLORES, Sopran
LEANDRO MARZIOTTE, Countertenor
VALERIO CONTALDO, Tenor
MATTEO BELLOTTO, Bass
ALAIN CLAUDE SULZER, Lesung
Sakrale und weltliche Musik des barocken Südamerikas:
Leonardo García-Alarcóns musikalische Reise führt von der Polyphonie der iberischen Halbinsel zur sakralen Musik Lateinamerikas. Er stellt spanische und portugiesische Komponisten vor, die sich aufmachten, die Neue Welt zu erobern. Dort liessen sie sich von lokalen Traditionen inspirieren, um eine Form der geistlichen Musik zu schaffen, die zugleich fröhlich, tiefgründig und triumphierend ist.