Konzert

Koffer-Arien «Auf Reisen»

MI 09/09/2026 --- 19.30 Uhr --- Martinskirche Basel

KAMMERORCHESTER BASEL
MAAYAN LICHT 
Sopran
DMITRY SMIRNOV Konzertmeister
ALAIN CLAUDE SULZER Lesung

Das Leben der Sänger:innen im Barock war ein rastloses Abenteuer – endlose Reisen, neue Städte, neue Rollen. Doch statt jedes Mal alles neu zu lernen, wurden sie erfinderisch: Sie nahmen ihre grössten Erfolgsarien einfach im Gepäck mit – die legendären «arie di baule», die Koffer-Arien. So zogen funkelnde Glanzstücke von Bühne zu Bühne, sorgten für Begeisterung und boten Raum für atemberaubende Virtuosität. Zwischen Eitelkeit, Rivalität und Bewunderung entstanden musikalische Funkenflüge – etwa bei Georg Friedrich Händel, Nicola Antonio Porpora oder Johann Adolph Hasse. 

Sopranist Maayan Licht ersetzt Julia Lezhneva

Aufgrund einer akuten Rachenentzündung ist die Sopranistin Julia Lezhneva gezwungen, die kommenden Konzerte mit dem barocken «Kofferarien»-Programm zusammen mit dem Kammerorchester Basel abzusagen. Dies betrifft die Konzerte vom 2.9. in Saanen/Gstaad (Menuhin Festival Gstaad), 7.9. Bayreuth (Bayreuth Baroque Opera Festival) und 9.9. Basel (Erasmus klingt! – Festival Lab).
Glücklicherweise übernimmt der israelische Sopranist Maayan Licht die Konzerte in Gstaad, Dresden und Basel, während in Bayreuth der Sopranist Bruno de Sá singen wird. Das Programm wird angepasst, fokussiert aber weiterhin auf barocke Opernarien in Kombination mit Händels Concerti Grossi.

 

In Kooperation mit dem Kammerorchester Basel

«Koffer-Arien» von
Antonio Vivaldi, Geminiani Giacomelli, Georg Friedrich Händel, Nicola Antonio Porpora, Riccardo Broschi u. v. m.

Georg Friedrich Händel (1685 – 1759)
Concerti grossi

Konzertende ca. 21.45 Uhr inklusive Pause

Begleitveranstaltung

Stadtführung III

MI 09/09/2026 --- 14:30 Uhr --- Basler Münster 

Basler Kurzgeschichten rund um Erasmus von Rotterdam mit dem Historiker Vincent Oberer, Treffpunkt: Basler Münster

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Begleitveranstaltung

Laboratorium klingt III

MI 09/09/2026 --- 16:00 Uhr --- Vortragsaal Musikwissenschaftliches Seminar, Basel

«Mundus Inversus» Ensemble Basilisk (Studierende der Schola Cantorum Basiliensis) mit Werken von H. von Bingen, G. de Machaut, F. Landini, O.von Wolkenstein, J. Ciconia, Solage, im Vortragssaal des Musikwissenschaftlichen Seminars der Universität Basel am Petersgraben 27

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Begleitveranstaltung

Colloquium III

MI 09/09/2026 --- 17:30 Uhr --- Vortragssaal des Musikwissenschaftlichen Seminars der Universität Basel

«Weibliche Spiritualität im 16. und 17. Jahrhundert», Forschungspräsentation von Prof. Dr. Andrea Hofmann, Prof. Dr. Astrid Dröse und ihren Studierenden, Vortragssaal des Musikwissenschaftlichen Seminars der Universität Basel

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Begleitveranstaltung

Konzerteinführung

MI 09/09/2026 --- 18:45 Uhr --- Martinskirche Basel 

Konzerteinführung durch Studierende des Musikwissenschaftlichen Seminars der Universität Basel, in der Martinskirche

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Künstler:in

Kammerorchester Basel

Spiellust und musikalischer Entdeckergeist zeichnen das Kammerorchester Basel seit seiner Gründung 1984 aus. Mit grosser Energie und stilistischer Offenheit widmen sich die Musiker:innen einem breiten Repertoire – von Alter Musik auf historischen Instrumenten über Wiener Klassik bis hin zu zeitgenössischen Werken. Dabei entsteht ein lebendiger, unverwechselbarer Klang, getragen von der Begeisterung für gemeinsames Musizieren auf höchstem Niveau.

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Künstler:in

Maayan Licht

Als Gewinner des OPER! Awards als Bester Nachwuchskünstler 2025 hat sich Maayan Licht als einer der spannendsten jungen Künstler der internationalen Opernszene etabliert. Oft als «der Farinelli der Gegenwart» bezeichnet, ist der israelische Sopranist für seinen aussergewöhnlichen Stimmumfang, seine atemberaubende Koloraturtechnik und seine einzigartige Fähigkeit bekannt, ein Repertoire zu singen, das nur von wenigen Sängerinnen und Sängern gemeistert werden kann.

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Künstler:in

Alain Claude Sulzer

Alain Claude Sulzers Durchbruch erfolgte 2004 mit dem Roman «Ein perfekter Kellner», der in zahlreiche Sprachen übersetzt wurde.

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Spielstätte

Martins­kirche

Die Martinskirche überragt die Grossbasler Altstadt. Urkundlich erscheint sie erstmals 1101/1103. Die Martinskirche steht auf dem nördlichen Ende des Münsterhügels und gilt als die älteste Basler Pfarrkirche mit einer hervorragenden Akustik.

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